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England/Schottland Tag 3

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Route: Uckfield – Aberystwyth
Heute gefahren:   439,7 km
Gesamtkilometerstand: 1404,7 km
Camping:  Aberystwyth Holiday Village 15 £

Halb Sieben sind wir beide wach, über dem Platz herrscht noch friedliche Ruhe…wir gehen uns waschen und holen Kaffeewasser. Die Sonne scheint, es wird ein schöner Tag. Wir packen zusammen und machen Frühstück….dann ziehen wir los.

Das heutige Ziel ist der Nationalpark Brecon Beacons, ein Tipp eines polnischen Bikers der in England lebt. Und erstmal nach Wales zu kommen, mussten wir mal wieder auf die Autobahn, es ist einfach der schnellste Weg. Aber von Uckfield bis Crawley sind wir herrliche kleine Straßen gefahren…man hat das Gefühl in einem Tunnel aus Bäumen zu fahren…alles bewachsen, rechts und links Hecken…die Straßen so eng, dass kaum ein Auto Platz hat.
Ach und hat sich schon mal jemand gefragt, wie denn der britische Biker grüßt??
Die linke Hand bringt ja nicht so viel…sieht ja keiner…ne, der Brite nickt mit dem Kopf…und zwar nach rechts…also in Richtung  des entgegenkommenden Bikers. Hatte ich so auch noch nicht gewußt.

Die Autobahnfahrt war wieder sehr öde, aber wir kommen gut voran…das Highlight war die Brücke in Bristol -sie ist die Verbindung nach Wales und mautpflichtig. Aber wir haben mal wieder Glück – Motorräder sind kostenlos.

In Wales fahren wir bis Cardiff und von dort auf die A470. Vorher essen wir noch einen leckeren Burger…2 Meals for 12 Pounds kann man sich doch nicht entgehen lassen 😉

Die A470 führt direkt in den Nationalpark…es geht bergauf und die Aussicht ist herrlich, ähnlich wie damals in Griechenland…am höchsten Punkt haben wir angehalten und überlegt wie weit wir noch fahren wollen. Wir einigen uns auf Aberystwyth an der Küste, nehmen die kürzeste Route und werden mit krassen Eindrücken belohnt. Endlose Weite, massenhaft Schafe überall, auch auf der Straße und die Straße selbst ist so schmal, dass man bei Gegenverkehr anhalten muss. Mir ist so einige Male das Herz in die Hose gerutscht, man kann ja auch nix sehen wenn man um eine Kurve fährt, da alles so bewachsen ist. Die Straße schlängelt sich einige Passhöhen hinauf und wieder hinunter, echt dass es sowas in England gibt hätten wir nicht gedacht….es macht unheimlich Spaß, erfordert aber auch enorme Aufmerksamkeit, da uns immer wieder Autos entgegen kommen und dann wirds echt eng.

Gegen halb 6 kommen wir in Aberystwyth auf dem Campingplatz an, bauen alles um, gehen duschen und dann in die Stadt. Wir wollen Fish&Chips essen…igitt ist das fettig, ich denke das muss ich nicht wieder haben…aber man muss es ja mal kosten. Nach einem Bierchen und dem Tagebuch schreiben, fallen wir todmüde ins Bett.

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